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| | | Grundlagen der elternschule RESPECTOInsgesamt beruhen die Grundlagen der Elternschule auf einer zielgruppenorientierten Zusammenstellung verschiedener bereits bewährter Konzepte und Methoden. Ein wichtiger Stützpfeiler ist die Pädagogik Maria Montessoris mit ihrem Leitsatz "Hilf mir, es selbst zu tun". Um Kinder zu Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein zu erziehen ist die Montessoripädagogik unerlässlich. Ebenso beeinflusst der nicht-direktive Ansatz von Rebeca und Mauricio Wild die pädagogische Ausrichtung der Elternschule. Ähnliche wie Maria Montessori gehen die Wilds davon aus, dass Kinder ihr volles Entwicklungspotential in sich tragen. Damit sie das verwirklichen können, brauchen sie eine für ihre jeweiligen Entwicklungsbedürfnisse angepasste vorbereitete Umgebung. Eine weitere Grundlage ist die essentielle Gestaltarbeit von Katharina Martin. Die essentielle Gestaltarbeit bildet die Basis für die innere Haltung des Erwachsenen, der ein wesentlicher Faktor der intuitiven Erziehung ist. Achtsamkeit und ein respektvoller Umgang miteinander sind hier die tragenden Elemente. Erst nachdem man sich mit sich selbst und den eigenen Verhaltensmustern auseinandergesetzt hat, kann man offen auf seine Kinder zugehen und sie annehmen, wie sie sind. Ein weiterer Stützpfeiler sind die gesprächstherapeutischen Ansätze von Carl Rogers und Thomas Gordon. Sie geben wertvolle Hinweise auf eine respektvolle Sprache zwischen Eltern und Kindern. | | | Ziele der elternschule RESPECTODie Elternschule hat sich verschiedene Zielpunkte gesetzt: Selbstvertrauen der Eltern stärken Ein Hauptziel ist sicherlich das Selbstvertrauen der Eltern als Erzieher zu stärken. Dazu müssen sich die Eltern die Werte und Erziehungsvorstellungen, die in der eigenen Familie herrschen, bewusst machen. Auf dem Hintergrund der eigenen Kindheit sollen sie alte Verhaltensmuster, nach denen wir alle handeln, erkennen und evt. verändern. Sie lernen sich selbst zu beobachten und wieder auf ihre Intuition zu hören. Kommunikation in der Familie verbessern Eine zweite Intention von RESPECTO ist die Kommunikation in der Familie zu verbessern. Dazu gehört vor allem die Schulung der Wahrnehmung. Die Eltern lernen Konflikte frühzeitig zu erkennen und Lösungsmöglichkeiten zu finden. Eltern lernen das eigene Kind besser zu verstehen und als eigenständige Persönlichkeit zu respektieren. Wertevermittlung In der Elternschule findet eine Besinnung auf die Werte statt, die in der jeweiligen Familie wichtig sind. Für ein harmonisches Miteinander in der Familie ist es von herausragender Bedeutung, dass die Eltern sich einig sind, welches ihre "Familienwerte" sind. Diese werden vorgelebt und dadurch den Kindern vermittelt. Eltern können nur dann sinnvoll Grenzen setzen, wenn die Schwerpunkte des Familienlebens klar und abgesprochen sind. Fachliches Wissen vermitteln Ein weiterer Zielpunkt ist, dass die Eltern fachliches Wissen über die kindliche Entwicklung vermittelt bekommen. Eltern erfahren, wie sie die Selbständigkeit ihres Kindes fördern können unter Einbeziehung von Maria Montessoris pädagogischem Prinzip "Hilf mir, es selbst zu tun". Das intuitive Wissen um die Erziehung wieder aktivieren Das Wissen, das die Eltern für die Erziehung benötigen ist bereits in ihnen vorhanden. Die elternschule RESPECTO hat sich zur Aufgabe gemacht, die Theorie und Praxis der intuitiven Erziehung zu vermitteln. Das geschieht, indem wir lernen äußere Gegebenheiten zu hinterfragen, uns durch Wahrnehmungsübungen besser selbst kennenlernen und dieses verschüttete, intuitive Wissen wieder aktivieren Dieser intuitive Erziehungsstil bewirkt eine innere Haltung der Erwachsenen, die es dem Kind erlaubt, sich seinem inneren Wesen gemäß zu entfalten und sich dadurch zufriedener und mit sich selbst und der Welt im Einklang zu fühlen. Austausch und Unterstützung Das wichtigste Anliegen der Elternschule ist, die Eltern in ihrem Alltag mit Kindern zu begleiten und Raum für Austausch und gegenseitige Unterstützung anzubieten.
| | | Inhalte der elternschule RESPECTODie inhaltlichen Schwerpunkte der Elternschule leiten sich aus ihren Zielen ab. Einmal bedeutet dies eine Auseinandersetzung mit den eigenen Wertevorstellungen und mit Mustern und Glaubenssätzen aus der eigenen Vergangenheit, die das Erziehungsverhalten prägen und leiten. Der vermittelte "Erziehungsstil" ist weder autoritär noch anti-autoritär. Es ist ein intuitiver Erziehungsstil. Das bedeutet, dass das Wissen, das die Eltern für die Erziehung benötigen bereits in ihnen vorhanden ist. Intuitive Erziehung heißt, dass die Eltern im tiefsten Inneren wissen, was für ihr Kind das Richtige ist. Dieses Wissen wurde nur im Laufe der Jahre überlagert von Mustern, Glaubenssätzen und Verhaltensweisen, die sich die Eltern durch ihre eigene Erziehung angeeignet haben oder ungefragt übernommen haben. Eine neue Auseinandersetzung mit diesen Mustern und Glaubenssätzen bringt die Eltern dazu sich mit sich selbst zu beschäftigen und als Folge davon sich ihrem Kind gegenüber bewusster zu verhalten. Dieser intuitive Erziehungsstil bewirkt eine innere Haltung der Erwachsenen, die es dem Kind erlaubt, sich seinem inneren Wesen gemäß zu entfalten. Die innere Haltung des Erwachsenen erfordert eine Schulung der Wahrnehmung und das Verständnis für innere Entwicklungsprozesse. Der Erwachsene beginnt einen inneren Prozess, um mit dem eigenen Kind zu wachsen, was einen immer wieder zu sich selbst führt. In die Kurse fließen Übungen aus der Gestaltarbeit, der Gesprächstherapie, der Konfliktbearbeitung und aus der Arbeit des Sensory Awareness ein. Eine Auseinandersetzung mit den vier wichtigsten Punkten, die diesen Prozess unterstützen -Liebe, Respekt, Freiheit und Grenzen-, wird in den Kursen stattfinden: - Wie vermittele ich meinem Kind, dass es bedingungslos geliebt wird?
- Wie sieht ein respektvoller Umgang miteinander innerhalb der Familie aus?
- Wie äußere ich meine Meinung ohne mein Kind innerlich zu verletzen?
- Wie finde ich die Erziehung, die zu unserer Familie passt?
- Wo ist meine Verantwortung als Erziehungsberechtigter zu Ende und wo fängt die Freiheit meines Kindes an?
- Gibt es eine Freiheit ohne Grenzen?
- Wie und wann sind Grenzen sinnvoll und notwendig?
- Wie setze ich diese Grenzen und wie bringe ich meine Kinder dazu sie einzuhalten?
Diese und andere Fragen werden in den Kursen diskutiert und werden uns in unserem eigenen Prozess begleiten. Wir haben Zeit uns auszutauschen und uns gegenseitig zu unterstützen. | | |
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